Viele Webseiten Betreiber, oder solche die es werden wollen, stehen vor dem Start einer neuen Webseite vor einer wichtigen Frage:

Mit welchem System erstelle ich meine Webseite?

Die Zeiten, in denen eine Webseite noch eigenhändig per HTML Code geschrieben werden musste sind zum Glück lange vorbei. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Systemen, welche einem beim Aufbau und der Verwaltung einer Webseite helfen.

  • Homepage-Baukasten: Ein Homepage-Baukasten ist eine einfache Möglichkeit, mit welcher selbst ohne Kenntnisse in Codesprachen wie HTML und CSS spielend leicht eine Webseite erstellt werden kann.
  • Content-Management-Systeme: Ein CMS ist eine komplexe Software zum erstellen und bearbeiten einer Webseite. Ein solches System bietet in erster Linie mehr Gestaltungsfreiheit. Kenntnisse in HTML, CSS und PHP sind hier von großem Vorteil, wenn auch nicht zwingend erforderlich.

In diesem Beitrag möchte ich auf die jeweiligen Vor- und Nachteile von Homepage-Baukästen und Content-Management-Systemen eingehen, damit du die optimal passende Lösung für dich finden kannst.


Homepage-Baukasten:

Bei einem Homepage-Baukasten hat man die Möglichkeit (in der Regel kostenlos), eine eigene Webseite ganz ohne Domain, Webspace oder Kenntnisse in Programmierung zu erstellen. Dafür ist oft nur die Anmeldung beim jeweiligen Anbieter nötig. Die Nutzung solcher Systeme ist sehr simpel: Man wählt eines von mehreren vorgefertigten Designs aus und dann kann es auch schon losgehen. Man legt Seiten und Menüs an, schreibt ein paar Texte und fertig ist die Homepage. Auch Bilder, Videos und andere Elemente können hochgeladen werden, bei manchen Anbietern funktioniert das sogar per ‚Drag & Drop‘. Bei den Anbietern gibt es in der Regel ein kostenloses Basis-Paket und kostenpflichtige Zusatzdienste wie z.B. eine Top-Level-Domain. Bei dem kostenlosen Basis-Paket muss man also mit einigen Einschränkungen, wie etwa dem Zusatz innerhalb der URL/Domain leben. Für viele Webmaster stellt das einen großen Nachteil gegenüber einer vollwertigen Webseite dar. Welche Anbieter es gibt und welcher davon sich am besten für dein Webprojekt eignen würde, erfährst du in diesem Artikel:

Zum Artikel ‚Webseite erstellen mit Homepage-Baukasten‘ (Artikel folgt in kürze)

Vorteile

  • Leichte Bedienung
  • Basis-Version kostenlos
  • Keine Programmierkenntnisse nötig

Nachteile

  • Weniger Individualisierungsmöglichkeiten
  • Zusatz innerhalb der URL
  • Keine / wenige Plugins
  • Datensicherheit
  • Werbung

Content-Management-System:

Um eine Webseite mit einem CMS zu betreiben, ist neben der Software eine Domain und ein Webspace (Speicherplatz) erforderlich. Die kosten für Domain inkl. Webspace belaufen sich je nach gewähltem Hosting-Anbieter auf ungefähr 3 – 5 Euro im Monat. Die meisten Webmaster setzen bei der Erstellung einer Webseite auf den Einsatz von Content-Management-Systemen aufgrund die vielen Möglichkeiten zur Individualisierung, der großen Community und der großen Auswahl an Plugins. Mit einem CMS ist es auch Möglich, eine Webseite komplett ohne Kenntnisse in Programmierung zu erstellen. Ein paar Kenntnisse in HTML können aber auf jeden Fall nicht schaden. Wer großen Wert auf eine vollkommen freie Gestaltung der Webseite legt, wird auch um die Verwendung von CSS und PHP nicht herum kommen.

Zur Anleitung ‚Webseite erstellen mit CMS‘ (Artikel folgt in kürze)
Zur Anleitung ‚Webseite erstellen mit WordPress‘ (Artikel folgt in kürze)

Vorteile

  • Viele Individualisierungsmöglichkeiten
  • Freie Gestaltung
  • Plugins für jeden Zweck
  • Große Community

Nachteile

  • Relativ kompliziert für Anfänger
  • Kenntnisse in HTML, CSS und PHP von Vorteil

Fazit:

Mit Homepage-Baukästen lassen sich Webseiten kinderleicht und ohne jegliche Kenntnisse in Codesprachen wie etwa HTML erstellen und bearbeiten. Gerade für Anfänger ist das natürlich eher zu Empfehlen, als eine CMS Feuertaufe. Auch Hobby-Blogger sollten so einen Service einfach mal ausprobieren, ist immerhin kostenlos 😉
Wer allerdings großen Wert auf die freie Gestaltung legt, sich nicht vor ein bisschen Programmierung fürchtet und dem ein paar Euro im Monat für einen Webspace nicht zu schade sind, der ist mit einem CMS wie WordPress langfristig besser beraten.