In diesem Teil der Artikelserie Eine Webseite erstellen geht es darum, ein CMS (Content-Management-System) auszuwählen und auf dem Webspace zu installieren.

Im vorherigen Teil ging es darum, einen FTP-Zugang einzurichten und mit dem Webspace zu verbinden, um auf den Webspace zugreifen zu können. Hier geht’s zurück zum vorherigen Teil:
Eine Webseite erstellen: Teil 4 – FTP-Zugang einrichten und verbinden


Teil 5 – Ein CMS installieren:

Der FTP-Zugang alleine nützt uns leider noch nicht viel. Wir benötigen schließlich ein Webseite oder ähnliches, welche wir auf den Server schieben können. Das können zum Beispiel per Hand erstellte HTML-Dokumente, Templates und fertige Webseiten sein. Für unsere Zwecke setzen wir an dieser Stelle auf ein sogennantes Content-Management-System, kurz CMS. Mit dieser Software, welche zuvor auf dem Webspace installiert wird, bearbeiten und verwalten wir unsere Webseite. Kenntnisse in HTMLCSS, PHP oder JavaScript sind bei den meisten Systemen nicht zwingend nötig aber dennoch sehr hilfreich, vorallem wenn wir großen Wert auf eine volle Gestaltungsfreiheit der Webseite legen.

Je nach CMS, Template oder was auch immer du auf den Server schieben möchtest, fallen unterschiedliche Schritte für eine erfolgreiche Installation an. Beachtet hierzu am besten die Installationshinweise des jeweiligen Anbieters. Nachfolgend stelle ich euch einige der bekanntesten und beliebtesten Content-Management-Systeme vor, und was es sonst noch für Möglichkeiten gibt eine Webseite zu erstellen.


Populäre Content-Management-Systeme

WordPress

WordPress

Die meisten Webseiten im Internet laufen mit diesem kostenlosen Content-Management-System, denn es lässt sich vom Prinzip her an jedes Projekt individuell anpassen. Ursprünglich wurde es für Weblogs entwickelt, doch auch riesige ShopsForen, Vergleichsportale und mehr lassen sich hiermit realisieren.

Typo3

Typo3

Bei Typo3 handelt es sich um ein kostenloses Content-Management-System, welches sich ebenfalls durch einfache Bedienbarkeit auszeichnet.

Drupal

Drupal

Mit diesem ebenfalls kostenlosen und beliebtem Content-Management-System lassen sich sehr einfach Inhalte erstellen und es gibt eine sehr große Auswahl an Zusatzmodulen. Dieses System eignet sich besonders gut für große Projekte wie Portale und Community-Sites.

Joomla

Bei Joomla handelt es sich ebenfalls um ein kostenloses Content-Management-System, welches sich wachsender beliebtheit erfreut.

MotoCMS

MotoCMS

Dieses kostenpflichtige Content-Management-System ist sehr auf Benutzerfreundlich und daher bestens für Anfänger geeignet.

Was gibt es sonst noch?

Anstatt eines Content-Management-Systems kann auch ein Webseiten-Template oder ein Framework, wie etwa Bootstrap, auf dem Server installiert werden. Falls du mehr darüber Wissen möchtest, hab noch ein wenig Geduld. 😉

Website-Templates und CSS-Frameworks – noch in Arbeit

Für welches CMS, Template oder Framework du dich entscheidest, ist natürlich vollkommen dir überlassen und hängt mitunter auch von persönlichen Vorlieben und Anforderungen an die Webseite zusammen. Beachte falls erforderlich allerdings nötige Hinweise zur Installation!

Leuten die sich nur wenig mit der Programmierung von Webseiten auskennen, denen rate ich eher zu der Verwendung eines benutzerfreundlichen CMS, wie etwa das beliebte WordPress. Hierbei handelt es sich nur um eine Empfehlung. Desweiteren nutzen wir im Verlauf dieser Artikelseite nur WordPress, da ein Guide für jedes CMS, Template oder Framework den Rahmen dieser Artikelserie sprengen würde.

Hier findest du, falls nötig, eine Schritt-für-Schritt Anleitung für die manuelle Installation von WordPress auf einem Webspace: WordPress installieren


1-Klick Installation

Viele Internet-Service-Provider bieten in Ihren Hosting-Paketen schnelle 1-Klick Installationen für WordPress und weitere populäre Systeme wie Typo3 oder Drupal an. Damit bleibt einem das manuelle einrichten und installieren erspart, alles ist innerhalb von Sekunden eingerichtet und startklar.


Haben wir uns für eine Software entschieden und das ganze auf unserem Webspace installiert, dann geht die Arbeit jetzt erst richtig los. Das CMS oder Template muss konfiguriert und für unsere Zwecke angepasst werden. Wie das geht erfährst du im nächsten Teil der Artikelserie:

Eine Webseite erstellen: Teil 6.1 – WordPress Dashboard – in Arbeit- folgt in Kürze!


Teil 1 – Vorbereitung und Planung zum erstellen einer Webseite

Gute Vorbereitung ist das Maß aller Dinge beim erstellen einer Webseite und ein guter Plan bekanntlich die halbe Miete. Worauf sollte bereits während der Vorbereitungsphase geachtet werden? Das erfährst du hier im ersten Teil dieser Artikelserie.
Hier Weiterlesen

Teil 2.1 – Die Wahl der Internetadresse

Die Wahl der Internetadresse (Domain) ist maßgeblich für den späteren Erfolg einer Webseite entscheidend, sie sollte von daher sehr gut überlegt werden. Hier im zweiten Teil der Artikelserie findest du nützliche Tipps welche dir deine Wahl erleichtern werden.
Hier Weiterlesen

Teil 2.2 – Domain registrieren / reservieren

Ist eine passende Domain gefunden muss diese registriert / reserviert werden. In diesem Teil der Artikelserie geht es darum, wie und wo man eine Internetadresse registriert. Welche Anbieter gibt es und was kostet mich der Spaß überhaupt? – Nicht viel! 😉
Hier weiterlesen

Teil 3 – Webspace und Hosting

Neben der Domain benötig eine Webseite einen Webspace, besser gesagt einen Server auf dem sie liegt und der Welt zur Verfügung gestellt wird. Doch welche Voraussetzungen sollte so ein Server erfüllen? Das erfährst du in diesem Teil der Artikelserie.
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Teil 4 – FTP-Zugang einrichten und verbinden

Um auf den Webspace zugreifen zu können, wird ein sogenannter FTP-Zugang benötigt. Wie dieser eingerichtet wird und wie wir uns mit dem Server verbinden können, erfährst du hier in diesem Teil der Artikelserie.
Hier weiterlesen

Teil 5 – CMS intallieren

In diesem Teil der Artikelserie geht es darum, ein Content-Management-System, Template oder Framework auf dem Webspace zu installieren. Mithilfe dieser Tools wird die Webseite bearbeitet und verwaltet.
Hier weiterlesen